Seit über drei Jahren ist Chiara Teil der CrossFit Lyss Community – und aus ihrem Alltag ist das Training längst nicht mehr wegzudenken. Was mit der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung begann, entwickelte sich schnell zu einer Leidenschaft, die sie sowohl körperlich als auch mental wachsen lässt. Nach einem langen Arbeitstag im Büro ist die Box für sie der perfekte Ausgleich und ein Ort, an dem sie neue Energie tanken kann.
Im Interview erzählt Chiara, weshalb sie sich immer wieder aufs Neue auf das Training freut, was CrossFit sie über sich selbst gelehrt hat und warum die Community für sie der grösste Motivationsfaktor ist. Ausserdem verrät sie, welche Musik in ihrer Workout-Playlist nicht fehlen darf und weshalb sie lieber aus einem Flugzeug springt, als im offenen Meer zu schwimmen.
Wie bist du auf CrossFit und das CrossFit Lyss aufmerksam geworden?
Ich war auf der Suche nach einer neuen Sportart. Auf Social Media bin ich immer wieder auf Videos von CrossFit gestossen und war sofort fasziniert von den vielseitigen Workouts und den unglaublich fitten Athletinnen und Athleten. Danach habe ich einige Probetrainings in Biel und Bern besucht. Ein paar Wochen später fragte mich Jere, der heute ebenfalls Member bei CrossFit Lyss ist, ob wir gemeinsam ein Probetraining in Lyss machen möchten. Nach dem ersten Training war für mich klar: Das ist es.
Erinnerst du dich noch an dein erstes Training? Wie war dein Eindruck von CrossFit?
Nicht mehr bis ins Detail, aber ich weiss noch, dass ich einen ordentlichen Muskelkater hatte. Alle waren von Anfang an sehr herzlich.
Wie integrierst du das Training in deinen Alltag?
Da ich den ganzen Tag im Büro arbeite, ist CrossFit für mich der perfekte Ausgleich. Es tut gut, sich nach einem Arbeitstag auszupowern. Die Kraft kann man im Alltag immer brauchen, sei es beim Tragen schwerer Papierstapel oder einfach, um sich fit und beweglich zu fühlen.
Und wie sieht ein Tag in deinem Leben aus mit oder ohne CrossFit?
Mit CrossFit fühle ich mich ausgeglichen. Ohne Training würde mir nicht nur der Muskelkater fehlen, sondern ich wäre wahrscheinlich am Abend ziemlich zappelig. Bewegung gehört für mich einfach dazu, körperlich und auch mental.
Was motiviert dich immer wieder, in die Box zu kommen?
Vor allem die Menschen. Man kann noch so einen stressigen oder schlechten Tag gehabt haben, sobald man die Box betritt, ist die Stimmung eine ganz andere. Man geht mit einem Lächeln und einem guten Gefühl nach Hause. Ich hatte noch nie ein Training, nachdem ich dachte, das hätte ich besser ausgelassen.
Was hast du durch CrossFit über dich selbst gelernt?
Dass vieles nur im Kopf unmöglich erscheint. Oft setzt man sich selbst Grenzen und CrossFit zeigt einem immer wieder, dass man viel mehr schaffen kann, als man denkt.
Gibt es persönliche Herausforderung, die du durch CrossFit in Angriff nehmen konntest?
CrossFit hat mir geholfen, öfter über meinen eigenen Schatten zu springen. Auch wenn etwas am Anfang nicht klappt, einfach dranzubleiben, weiterzumachen und sich nicht entmutigen zu lassen.
Wie würdest du die Community in drei Worten beschreiben?
Herzlich. Unterstützend. Authentisch.
Welche Musik darf in deiner perfekten Workout-Playlist nicht fehlen?
Eine Mischung aus Rock und EDM. Eigentlich ist alles erlaubt. Hauptsache, bei den Burpees hört man die eigenen Atemgeräusche nicht mehr.
Wenn du einen Coach für einen Tag ersetzen müsstest – welche Klasse würdest du leiten?
Wahrscheinlich die Rookie-Klasse. Es würde mir Freude machen, Menschen für CrossFit zu begeistern und ihnen zu zeigen, dass jede und jeder seinen Platz in der Community finden kann.
Lieblings-Snack nach dem Training?
Der klassische Proteinshake direkt an der Bar.
Verrate uns etwas über dich, das die Community wahrscheinlich noch nicht weiss.
Fallschirmspringen? Sofort. Bungee-Jumping? Gerne. Im offenen Meer schwimmen? Nein danke!